Charlotte und Jürgen
France Spanien2013

 

Losgefahren sind wir Mitte September. Die erste Strecke mit 750 Kilometer bis zum CP la Sources in Courthezon bei Orange. Der Cp hat auf jedem Platz das private Sanitärhäuschen und ein öffentliches Restaurant mit einem echten holzbefeuertem Ofen. Auf den drehbaren Teller innen können bis zu 6 Pizzen liegen.

 

 Eine reicht für zwei Personen.

Am nächsten Tag ging es dann weiter zur Cote Bleue nach La Couronne bei Martiques. Die Plätze in der ersten Reihe mit direkter Meersicht sind fast alle belegt. Es gab noch ein Plätzchen, ohne Mover kaum zu erreichen.

 

Den Platz verlassen kann man nur an der Rezeption, es gibt keine Türen im Zaun. Direkt daran vorbei führt ein Wanderweg und dahinter sind die Klippen.

 

Der Sentier littoral führt auf 22 km an der Küste entlang mit Blick aufs Meer. Nach einer Woche ging es weiter nach Spanien.

 

In Sant Antoni de Calonge auf den gepflegten Treumal.

 

Hier kann man direkt vom Platz auf den berühmten Cami de Ronda einsteigen, ein Weg direkt an der Küste entlang, früher für Schmuggler, heute für Wanderer.

 

Der gemütlichere Teil ist auf der Promenade von Lloret de Mar zu laufen und nachschauen, wer noch so läuft.

 

Ende September noch gut besucht, wir wollen weiter nach Süden nach Miami Platja in der Nähe von Cambrils.

 

 

Hier stehen wir in der zweiten Reihe. Als wir kamen, war vorne alles besetzt, natürlich. Zum Strand sind es 10. Meter. Der ist aber nicht immer so

 

Das Mittelmeer kann auch richtig stürmisch sein. An den Lärm nachts muß man sich gewöhnen, aber irgendwann schläft jeder. Und zwei Tage später ist alles wieder friedlich.

 

Die Spuren im Sand sieht man noch. Trotzdem, immer am Strand geht nicht, also auf in die Berge

Von Siurana hat uns ein Holländer erzählt, 50 km ins Landesinnere, ins Montsant Gebirge auf 737 Meter. Es soll die nördlichste Festung der Mauren gewesen sein und durch ihre Lage fast uneinnehmbar. 

Die schroffen Kalksteinfelsen sind beliebte Übungsplätze für Kletterer. 

Schön ist das kleine Dorf mit Kapelle und natürlich wieder die Aussicht auf die Berge und den Stausee. 

 Die Promenaden von Miami Platja, Cambrils und Salou sind gleich um die Ecke und laden zum Spaziergang ein.

Der palmengesäumte Passeig de Jaume in Salou

Hier stehen auch viele prächtige Villen und das berühmte Casa Bonet 

Zwischen 1911 und 1929 erbaut, gilt diese Villa im Privatbesitz als eines der schönsten Häuser in der Stadt. Viele Bilder gibt es im Internet.

Nach zwei Wochen ging es wieder nach Norden, nach Calonge. 

Jetzt nicht mehr direkt am Meer, das geht dann 500 mtr den Berg runter, daher aber auch leiser. Und laufen kann man auf der Promenade von Platja d'Aro oder: 

Es gibt auch hier noch den schön ausgebauten Cami de Ronda.

Ausflug in der Nähe auf die Burg von Begur. 

Der Weg hoch ist entschärft, er führt rund um den Berg und oben wird man dann belohnt. 

Die Fahrt ins Saarland wird noch einmal unterbrochen für ein paar Tage Provence in Vinsobres, fast allein auf dem Platz.

Der Hausberg muss einmal im Jahr besucht werden. Abwarten sollte man, bis er wirklich wokenfrei ist, wegen der Aussicht.

^